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Liebe Uhuru Besucherinnen und Besucher!
Bereits gehen wir ins achte Uhuru-Jahr ... Ich erinnere mich noch sehr gut ans erste Mal: Alles war etwas chaotisch, wir wussten nicht genau, was herauskommen wird, der Einthusiasmus und der Einsatz aller war enorm gross und am Schluss waren wir zu recht stolz auf das Ergebnis. Eine Idee war geboren; es wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das sich in den nachfolgenden Jahren noch ziemlich stark verändern und weiterentwickeln sollte. Im Unterschied zu damals ist heute das OK viel kleiner und das Schwergewicht liegt bei den Workshops; die Konzerte spielen nur mehr eine marginale Rolle. Dieses Konzept bietet den Vorteil, dass der ganze Anlass im Voraus kalkulierbar ist und nur noch ein kleines (unternehmerisches) Risiko birgt. Falls nämlich tatsächlich wider Erwarten einmal nur wenig Anmeldungen eingehen sollten, könnten wir rechtzeitig reagieren, Kurse absagen und redimensionieren.
Dank den Erfahrungen in all den Jahren läuft die Organisation und die Durchführung rationeller und professioneller ab, was ebenfalls die Chancen auf einen Erfolg erhöht. Inhaltlich hat sich dabei nicht viel verändert; die Musik verschiedenster Kulturen (inklusive der eigenen) aktiv, mit viel Spass und doch seriös zu erleben ist nach wie vor unser Thema. Wir haben mit Freude erkannt, dass unser Festival viele Familien anspricht und haben deshalb die Kinderangebote noch ausgebaut.
Wir sind heute davon überzeugt, dass es Uhuru nur noch dank dieser Veränderungen gibt. Wären wir stur auf der anfänglichen Schiene (viel Idealismus, viel Fronarbeit, viel Improvisation, viel Risiko) geblieben, wäre heute wohl kaum mehr jemand OK-Mitglied.
Wir versuchen weiterhin, beweglich zu bleiben und wagen erneut die Gratwanderung zwischen anspruchsvollen, qualitativ hochstehenden Angeboten und dem Zwang, unter dem Strich keinen Verlust machen zu dürfen.
Anregungen von Teilnehmenden nehmen wir immer sehr ernst, auch wenn wir nicht alle umsetzen können (also die Anregungen, nicht die Teilnehmenden. Die setzen wir nur um, wenn sie im falschen Workshop-Zelt sitzen). Zwei haben wir für dieses Jahr allerdings umgesetzt (Anregungen): Es wird neu ein Session-Zelt geben, wo jederzeit hemmungslos gejammt (nach Bedarf auch gejammert ...) werden kann und soll. Das Zelt wird so plaziert, dass niemand gestört wird (das ist vor allem wegen des Jammerns sehr wichtig). Und neu ist der Konzertpass im Infrastrukturbeitrag inbegriffen. So tragt ihr nur einen einzigen Bändel am Handgelenk und müsst euch um nichts mehr kümmern. Und wir müssen abends keine sympathischen Workshop-BesucherInnen aus dem Zelt schmeissen, weil sie kein Konzert-Ticket haben.
Wir wissen, dass es viele Treue unter euch gibt, die sofort beim Erscheinen der neuen Agenda in der ersten August-Woche UHURU eintragen. Das ist für uns eines der grössten Komplimente und ein grosser Vertrauensbeweis, für den wir uns hier ganz herzlich bedanken!
Wir freuen uns auf einen regen Anmeldungs-Eingang und wünschen allen extrem viel Spass am Uhuru 2002!
Die Geschäftsstelle
Tom Keller (Gesamtkonzeption, Workshops), Andrea Stucky (Sekretariat)
Die Bereiche
Sandra Leitner (Infrastruktur, Gelände-Art), Lis Misteli (Gastronomie), Stefan Widmer (Kommunikation), Eric Misteli (Finanzen), Bruno Flury |